Emona vom Kaiser Nero Hof - genannt Mona, die erste Mastinohündin

Name Mona Keck (geborene Emona vom Kaiser Nero Hof)
Spitznamen Ömili
Rasse Italienischer Faltendackel, auch amtlich Mastino Napoletano genannt
Geburtstag 18.10.1983
+++ Todestag +++ 28.11.92
Werdegang Wurde im Sommer 91 ins TH abgegeben. Lebte bis dahin bei einer Familie. Die ersten 1,5 Jahre angeblich im Haus. Als dann das Kind kam, wurde sie draußen an die Kette gelegt, wo sie 6 Jahre als Kettenhund verbrachte. Abgegeben wurde sie vermutlich wegen ihres Alters und der Krankheit. Geboren wurde Mona in einem Zwinger in Grünsfeld (Nähe Tauberbischofsheim - den Zwinger gab es noch, die Züchterfamilie war weggezogen, als Frauchen im Sommer 91 nach ihr suchten)
26.07.91 Umzug nach Unterfranken
Qualifikationen Traumhund, keine Tests nötig
Besondere Auszeichnungen Tapferster Hund der Welt (obwohl sie in den 1,5 Jahren nie ganz gesund war, war Mona immer gut gelaunt und optimistisch)
Besondere Eigenschaften Bis zu ihrem Tod völlige Aggressionslosigkeit
Wohnort Unterfranken, Rest bleibt geheim
Mitbewohner Baldo, Katharina, Rita und Alfred
(ach so, auch eine Meerschweinchenbande und die Landschildkröten Waldi und Trixi)
Eltern vom Kaiser Nero Hof (UCI-Papiere)
Geschwister unbekannt
Mona's Geschichte

(Zum Vergrößern Bilder anklicken)

Mona, einen Tag nach ihrer Ankunft im neuen Zuhause: abgemagert bis auf die Knochen
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Mona, einige Monate später. Eine Schönheit, trotz der verstümmelten Ohren
Wie bringen es Menschen fertig, so einen Hund alt und krank ins TH abzuschieben?
Mona und Baldo auf einer Domo gegen Tierversuche
Mona auf dem Stadtfest, wenige Wochen vor ihrem Tod. Sie gehörte mit zu den "Streichelhunden" der Ortsgruppe des DDC (Deutscher Doggen Club). Das fremde Mädchen vorne auf dem Bild legte sich kurz nach dieser Aufnahme zwischen Mona und Baldo und schlief ein.

Baldo wollte Gesellschaft, sonst blieb er nicht alleine. So fuhr Frauchen mit dem damaligen Herrchen im Juli 1991 ins TH München und nahmen Mona mit. Sie war damals 7,5 Jahre alt und ein verwahrloster, abgemagerter kranker Hund. Im TH konnte man trotz vielen Untersuchungen nichts finden. Mona war eine völlig unkomplizierte alte Dame. Frauchen meint immer, ich sei Mona's Wiedergeburt. So ähnlich waren wir uns. Mona hatte allerdings völlig verstümmelte Ohren. Eines war völlig abgeschnitten, am anderen stand noch ein Eckchen. Grauenvoll, die Züchter. Vermutlich hat da einer mit dem Küchenmesser selbst Hand angelegt. Mona lebte vor ihrer Einlieferung ins TH 6 Jahre an der Kette. Die ersten 1,5 Jahre war sie mit im Haus, dann flog sie raus. Und als sie krank, alt und unnütz war, entsorgte man sie im TH.

Mona bekam 10 Tage nach Ihrem Einzug bei Frauchen einen Darmverschluß und konnte in einer Not-OP gerettet werden. Sie hatte einen Tumor im Dünndarm. Das war auch der Grund ihrer Abmagerung. Mona erholte sich, war aber nie richtig gesund. Sie war nicht kastriert. Das wurde dann 6 Monate später noch gemacht, weil ihre Scheinschwangerschaft nicht enden wollte und ein Gesäugetumor wuchs und wuchs. Auch ein Teil der Milchleiste wurde da entfernt. Danach ging es ihr 6 Monate richtig gut. Dann wurde sie herzkrank und bekam schließlich Knochenkrebs. Am 28. November 1992 wurde sie auf ihrem Bettchen eingeschläfert. Frauchen wurde damals fast verrückt. Es war das erste Mal, daß sie einen Hund verlor.

Frauchen war in der Anfangszeit mit Baldo auf einem Schäferhundplatz. Dorthin nahmen sie Mona dann auch mit. Die Leute wurden sofort aggressiv und verboten Mona, den Platz nochmal zu betreten. Dabei war Mona ein kinderlieber, völlig aggressionsloser Hund. Aber man behauptete einfach, sie sei ein böser Kampfhund. Bei Baldo hat es nie Probleme gegeben, denn seine Rasse kannte dort keiner. Frauchen stritt vergeblich mit diesen hirnlosen Zweibeinern. Daraufhin betrat auch sie den Platz nie wieder.